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Scheederstraße 1c, 15711 Königs Wusterhausen

ic-berlin

Die leichten Blechbrillen aus Berlin-Mitte

Zwanzig Jahre, Null Schrauben
2016 feiert ic! berlin 20 schraubenlose Jahre, 20 Jahre „handgefertigt in eigener
Herstellung, Berlin“ und 20 Jahre wegweisende, außergewöhnliche Brillen.
Zu den Jubiläumsfeierlichkeiten präsentiert ic! berlin voller Stolz und Nostalgie das
ic! berlin 20 Years Book: Eine bunte Sammlung aus Kampagnen, Menschen,
Kooperationen, Postern und Brillen – vom allerersten schraubenlosen Prototypen bis
hin zur aktuellsten Brille. Das 20 Years Book zeigt die Highlights, die Lowlights und die
schrecklichen Frisuren der letzten zwei schraubenlosen Jahrzehnte.
Stellen Sie sich vor: 1996 Berlin. Die Mauer ist gefallen und eine 800 Jahre alte Stadt
befindet sich überall im Bau. Neben jahrhundertealte Kirchen stehen goldene Asbestpaläste
und ganze Wohnblöcke stehen entweder leer oder sind von Punks besetzt, weil die
ursprünglichen Bewohner in grünere westliche Gefilde geflohen sind.
In einer 2-Zimmer Wohnung nahe des Alexanderplatzes entfacht zwischen drei Studenten
das Feuer einer Revolution: Einer BlechBrillenRevolution. Die Jungs aus der Hochschule
der Künste (heute: UdK) hatten in ihren Hände (bzw. auf ihren Nasen) das erste Kind dieser
Revolution: Prototyp Jack, eine aus Aluminiumblech handgeschnittene Sonnenbrille mit
einem schraubenlosen Gelenk. So revolutionär, so beispiellos, so unmöglich war Jack dass
die Jungs von fast jedem Optiker der Stadt aus dem Laden gelacht wurden.
Viel Zeit, viel Sturköpfigkeit und einige Guerillataktiken brachten ic! berlin dann auf den
Weg zum Erfolg. Um Kapital aufzubringen machten die Jungs eine Subskriptionsparty und
verkauften dort die ersten „ic! brillen“, allerdings mit einer Lieferzeit von sechs Monaten.
Später, auf der zweitgrößten Brillenmesse Europas in Mailand verkaufte Ralph ohne Stand
und ohne Genehmigung Brillen aus seinen Jackentaschen, wie man es von fliegenden
Händlern kennt. Je mehr Regeln ic! berlin brach, desto weiter kamen sie. So entwickelte
sich aus der kleinen Wohnzimmerfirma ein unabhängiges Brillen-Unternehmen mit
Millionen-Umsätzen und rund 200 Mitarbitern weltweit. Heute werden ic! berlin Brillen in
mehr als 60 Ländern verkauft und auf den berühmtesten und schönsten Nasen der Welt
gesichtet.
Vieles hat sich in den 20 Jahren verändert: neue Materialien wurden eingeführt
(z.B. Aluminium durch Edelstahl ersetzt, die Kollektion um Acetat, Plotic, Horn und Titan
erweitert), Mitarbeiter kamen und Mitarbeiter gingen, Auszeichnungen wurden gewonnen
(und gewonnen, und gewonnen) aber der Kern – das schraubenlose Gelenk – ist genau so
geblieben wie als wir alle den Macarena noch tanzten
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